Weiter zum Inhalt
Energie

EnergiepolitikEnergiewende

100 %   Erneuerbare Energien bis 2030 – auch in Bad Bramstedt

Stärkung der Rolle der Stadtwerke bei der Energiewende

Ausbau und Förderung von Sonnenenergie, Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung

Verbesserung der Energieeffizienz öffentlicher Anlagen und Gebäuden

Bundespolitik – Energiewende am Ende?

Zwei Jahre nach Fukushima scheint die schwarz-gelbe Energiewende schon am Ende. Die abgeschalteten Atommeiler waren ein wichtiger erster Schritt. Doch bleibt im ewigen Hin und Her der Regierungskoalition jeder Ansatz einer zukunftsfähigen Energiepolitik auf der Strecke.

In der Energiepolitik der Bundesregierung geht kaum etwas voran. Strategien und Konzepte sind Mangelware. Die heraufbeschworenen Szenarien wie Blackouts oder die Deindustrialisierung des Landes waren bewusst gestreute Schauermärchen der Gegner einer Energiewende.

Die Energiewende ist kein Selbstzweck, sondern macht uns unabhängig von endlichen und immer teurer werdenden fossilen Brennstoffen, die hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich sind, und unabhängig von der lebensgefährlichen Atomkraft. Mittelfristig werden durch die erneuerbaren Energien die Stromkosten deutlich sinken. An der Strombörse sind die Preise dank der erneuerbaren Energien gesunken, dies wird jedoch nicht an die Verbraucher weitergegeben. Dass die Bürger tiefer ins Portemonnaie greifen müssen, hat andere Gründe.

Diese Teuerungen allein den erneuerbaren Energien zu­zuschieben ist schlicht falsch und wird bewusst falsch dargestellt, um die Energiewende zu bremsen. Vor allem die Umverteilungspolitik der Bundesregierung treibt die Strompreise für die privaten Verbraucher, kleinere und mittlere Unternehmen nach oben. Die Regierung macht der Industrie ein Geschenk nach dem anderen. Die Kosten dafür zahlen die privaten Verbraucher.

Trotz aller schwarz-gelben Querschüsse schreiben die erneuerbaren Energien im Stromsektor weiter Erfolgsgeschichte – auch in Bad Bramstedt!

Nutzung der Sonnenkraft in Bad Bramstedt

Viele Bürger haben auf den eigenen Dächern Photo­voltaik-Anlagen. Inzwischen tragen in Bad Bramstedt 50 private Photo­voltaik-Anlagen zur CO2-Minderung bei. Unter maßgeblicher Beteiligung der GRÜNEN wurde im Jahr 2011 die „Sonnenkraftwerk Bad Bramstedt-Auenland eG“ gegründet.

100  Bürger aus Bad Bramstedt und Umgebung betreiben gemeinsam Photovoltaik-Anlagen auf derzeit neun Dächern, die die Stadt und der Schulverband zur Verfügung gestellt haben. Die Gesamtinvestition liegt bei etwa 800.000 €, von denen die Mitglieder rund 180.000 € aufgebracht haben.

Diese Beispiele zeigen, dass die Bürger vor Ort ihren Anteil zur Energiewende leisten wollen und in vielem viel weiter sind als die schwarz-gelben Politiker glauben. Gerade bei öffentlichen Gebäuden und Anlagen sollte die Stadt sich daran ein Beispiel nehmen.

Solardach Feuerwehrhaus Feuerwehr Bad Bramstedt

Eigene Stadtwerke

Auch Bad Bramstedt hat eigene Stadtwerke – hierzu mussten allerdings die GRÜNEN über Jahre Überzeugungsarbeit leisten. Und das Ergebnis gab den GRÜNEN recht: die Stadtwerke ermöglichen, den bestehenden energiepolitischen Rahmen zum Vorteil der Umwelt und der Stadt besser auszunutzen.

Inzwischen werden gut 20 % des in Bad Bramstedt verbrauchten Stroms vor Ort erzeugt, insbesondere durch Kraft-Wärme-Kopplung (rund 19 %) und Photovoltaikanlagen (1,4 %). Den Bürgern und Unternehmen in Bad Bramstedt und Umgebung werden Strom, Gas, Fernwärme, Wärme-Contracting und eine Erdgastankstelle angeboten.

Durch den freien Einkauf der Energie im Verbund mit anderen Stadtwerken konnten die Abhängigkeit von den Energie-Multis reduziert und der bundesweite Anstieg der Energiekosten etwas abgemildert werden.

Die GRÜNEN haben seit langem auf die Entkopplung der Energiepreise von dem immer teuerer werdenden Heizöl gedrängt, so gibt es nun seitens der Stadtwerke ein neues Angebot an die Fernwärmekunden.

Die Bindung an das Heizöl wird aufgegeben, die Preise werden reduziert und für längere Zeit festgeschrieben, um den Kunden mehr Versorgungssicherheit zu geben. Möglich wird dies durch eine für Umwelt und Kosten günstige Umrüstung von Blockheizkraftwerken auf Gas und durch einen günstigeren Einkauf des Gases.

Insgesamt sollten sich die Stadtwerke mehr den Kunden zuwenden, die Förderung regenerativer Energien verstärken, selbst neue Angebote mit regenerativen Energien entwickeln und Bürger beim Energiesparen unterstützen.

Energieeffizienz

Die öffentlichen Gebäude sind auf ihre Energieeffizienz hin zu überprüfen und deren Energieverbrauch ist sukzessive zu verringern. Hier kann die Stadt dem beispielhaften Verhalten vieler Bürger folgen. Die Straßenbeleuchtung ist auf moderne energiesparende LED-Technik umzustellen.

Unser Motto lautet nach wie vor: Global denken, lokal handeln!

 

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
28 Datenbankanfragen in 0,384 Sekunden · Anmelden