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18Nov

Fahr Rad!

Flugblatt Rad

27Okt

Radfahren gegen den Strom

Von Einar Behn, Segeberger Zeitung, 26.10.2017

Grüne beantragen die Freigabe von zehn Einbahnstraßen in der Stadt

Damit viele auf das Fahrrad umsteigen, ist es ein verkehrspolitisch wichtiger Aspekt, dass die Wege kurz sind. (Gilbert Sieckmann-Joucken, Stadtverordneter der Grünen)

Zurzeit gibt es nur eine freigegebene Einbahnstraße in Bad Bramstedt. Sie ist nur wenige Meter kurz.

Die Grünen wollen in Bad Bramstedt den Radverkehr stärken. Sie haben dazu zwei Anträge an den Bau- und Verkehrsausschuss gesandt. Beantragt wird, dass die meisten Einbahnstraßen in der Stadt von Radfahrern in beiden Richtungen befahren werden dürfen und es jährlich eine “kommunale Verkehrsschau” gibt, an der auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) beteiligt wird.

Die Freigabe der Einbahnstraßen begründen die Grünen mit dem Fahrrad-Klimatest von 2016. Mit einer Online-Umfrage hatte der ADFC die Radfahrerfreundlichkeit von Städten geprüft. Ein Kriterium war dabei die Befahrbarkeit von Einbahnstraßen in beiden Richtungen. Sie hatten sich auch in Bad Bramstedt viele Umfrageteilnehmer gewünscht.

In ihrer Stadt gibt es nur eine solche Straße, die von Radfahrern in zwei Richtungen genutzt werden darf. Sie ist nur wenige Meter lang: die Hamburger Straße zwischen Esso-Tankstelle und Einmündung in den Bleeck. Wer hier als Radfahrer gegen den Strom der Autos fährt, muss allerdings schon mal damit rechnen, einen Vogel gezeigt zu bekommen. Wahrscheinlich übersehen viele Autofahrer das Hinweisschild auf die entgegenkommenden Radfahrer.

Grünen-Stadtverordneter Gilbert Sieckmann-Joucken meint aber: „Damit viele Menschen auf das Fahrrad umsteigen, ist es ein verkehrspolitisch wichtiger Aspekt, dass die Wege kurz sind.“ Eine Öffnung der Einbahnstraßen erspare den Radfahrern Umwege. Es sei einfach wichtig, dass möglichst viele Menschen auch in Bad Bramstedt Rad fahren, „auch unter den Gesichtspunkten des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung“.

Folgende Einbahnstraßen wollen die Grünen öffnen: Friedrichsweg, Sommerlandstieg, Kantstraße, Rosenstraße, Unter der Lieth, Breslauer Weg, Stettiner Weg, Sellertwiete, Düsternhoop (Einfahrt am Bahnübergang) und den Paustianring am Kreisel Weddelbrooker Straße. Darüber hinaus wollen die Grünen in den Straßen An der Kirche und Achtern Karkenbleeck das Durchfahrtsverbot für Radfahrer aufheben lassen.

Entscheiden kann die Stadt nach wie vor nicht über die Verkehrsregelung, auch wenn sie rechtlich dazu die Möglichkeit hätte. Zuständig ist die Kreisverkehrsaufsicht, bei der die neuen Regelungen beantragt werden müssen. Die tut sich allgemein schwer mit solchen Neuerungen. In der Straße „Unter der Lieth“ östlich vom Liethberg hatte es bereits schon einmal eine Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für Radfahrer gegeben. Auch damals ging sie auf Initiative der Grünen zurück. Nach kurzer Zeit ließ die Verkehrsaufsicht das zuvor von ihr versuchsweise genehmigte Schild aber wieder abmontieren. Mittlerweile könnte die Stadt aufgrund einer Gesetzesänderung selbst Verkehrsschilder aufstellen. Sie müsste dazu jedoch die Verlagerung der Zuständigkeit vom Kreis auf die Stadt beantragen. Bisher zeigten sich aber weder Verwaltung noch Parteien geneigt, diesen Schritt zu gehen. Im Rathaus fürchtet man die zu hohe Arbeitsbelastung. die mit der neuen Aufgabe verbunden wäre.

Mit ihrem zweiten Antrag, der jährlichen Verkehrsschau, wollen die Grünen die Rücksicht auf Radfahrer im Straßenverkehr erhöhen. „Radfahrer und Fußgänger fühlen sich oft als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse, weil es an der Akzeptanz anderer Verkehrsteilnehmer mangelt und ein Gefühl fehlender Verkehrssicherheit herrscht“, meint Sieckmann-Joucken. Deshalb soll die kommunale Verkehrsschau speziell zum Thema Radfahrer und Fußgänger stattfinden. Verwaltung und Verkehrsexperten sollten unter Einbeziehung fachkundiger Bürger und Gruppen wie dem ADFC bei einer Besichtigungstour erörtern, wie „das Zusammenspiel aller Verkehrsteilnehmer verbessert werden kann“, so der Grünen-Stadtverordnete.

Der Klimatest-Umfrage zufolge sind die Radfahrer in Bad Bramstedt mit ihrer Stadt offenbar nicht sehr zufrieden. Bad Bramstedt kommt nur auf den Wert 3,87 auf der Schulnotenskala und liegt damit einen Platz hinter Kaltenkirchen und zwei hinter Henstedt-Ulzburg. Bundesweit liegt Bad Bramstedt auf Rang 216 von 364 bewerteten Kommunen unter 50 000 Einwohnern, in Schleswig-Holstein auf Platz 10 von 29. An der Online-Umfrage des ADFC hatten 86 Bad Bramstedter teilgenommen.

 

17Sep

Ingrid Nestle am 16.09. auf dem Wochenmarkt

Viele kamen vorbei und lernten unsere Bundestagskandidatin des Wahlkreises 3 (Steinburg und Dithmarschen-Süd) kennen.

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15Sep

24. September Bundestagswahl

Sicher haben Sie das ein oder andere Plakat schon gesehen?

Hier einmal alle auf einen Blick: 

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14Sep

Ingrid Nestle im Schwimmbad

aus Segeberger Zeitung, 15.09.2017

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26Aug

05.09. in Brunsbüttel: Ingrid Nestle zur Energiewende

Nestle in Brunsbüttel Wie kann die Energiewende konsequent umgesetzt werden?

Fragen Sie unsere Kandidatin für den Bundestag INGRID NESTLE !

 

02Aug

Ausblick zur Bundestagswahl im September

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22Jul

NATURSPAZIERGANG beim ALTEN WALDBAD am 30.07.2017

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Zwei interessante und unterhaltsame Stunden im alten Kurpark! Danke an die Segeberger Zeitung, 02.08.2017

 

 

 

 

07Jul

Kandidatinnen für den Bundestag

ulrike Täck WK 8Ulrike Täck wurde als Direktkandidatin für den Wahlkreis 8 Segeberg-Stormarn Mitte gewählt. Insbesondere bewarb sie sich mit den Themen der Energie- und Europapolitik. Bei der Energiepolitik sieht sie die Notwendigkeit, dass der Kohleausstieg früher stattfinden muss, als bisher in der Bundespolitik angedacht.

Europa muss intensiviert werden, sodass Europa geschlossen auch international auftritt, als die Vereinigten Staaten von Europa. In der Versammlung stand Ulrike aber auch Rede und Antwort zu Themen wie die Armutsschere und Tierschutz.

Im Wahlkreis 3 Steinburg – Dithmarschen Süd (hierzu gehört Bad Bramstedt) wurde Ingrid Nestle gewählt.

 Ingrid Nestle WK 3

Herzlichen Glückwunsch!

05Jul

KMV Kreis Segeberg

Kreismitgliederversammlung in Segeberg

Der neu gewählte Vorstand des Kreisverbandes Segeberg:

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Sprecherin bleibt Ulrike Täck, Sprecher wie gehabt Peter Stoltenberg

Glückwunsch und vielen Dank an den gesamten Vorstand!

KMV Juni 2017

 

 

 

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